16 Millionen für neue Straßenbahnen - 15. Dezember 2005Ganze 16 Millionen Euro lässt der Freistaat springen, damit Augsburg seine Tramflotte noch weiter aufstocken kann. Bayerns neuer Wirtschafts- und Verkehrsminister Erwin Huber will damit Impulse setzen und den ÖPNV in Bayern weiter ausbauen. Die Finanzspritze war auch nötig: Manche der Straßenbahnen sollen ja schon über 30 Jahre alt sein. „Durch den Einsatz modernerer und kundenfreundlicherer Straßenbahnen gewinnt der ÖPNV in Augsburg wieder ein Stück mehr an Qualität. Unser Ziel ist es, noch mehr Kunden für den ÖPNV zu gewinnen und die Innenstädte damit vom Individualverkehr zu entlasten”, erklärte Bayerns Verkehrsminister Erwin Huber. Der Freistaat fördert diese Neuanschaffungen, deren Gesamtwert 32 Millionen Euro beträgt, laut Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (GVFG) zu 50 Prozent. In den neuen Vehikeln haben viel mehr Fahrgäste Platz: Während die alten Straßenbahnen jeweils nur für rund 190 Personen ausgelegt waren, werden in den neuen Fahrzeugen circa 250 Personen Platz finden und das bequemer. „Besonders in den Hauptverkehrszeiten kann mit der Kapazitätssteigerung die Qualität der Verkehrsabwicklung noch verbessert werden”, betonte Minister Huber. Bei den neuen Fahrzeugen handelt es sich um Niederflurfahrzeuge mit elektrisch ausfahrbarer Rampe für Rollis und behindertengerechten Bedienelementen für die Tür. „Nach dem niederflurgerechten Umbau aller Straßenbahnhaltestellen in Augsburg und Stadtbergen wird folgerichtig auch die Zahl der Niederflurstraßenbahnen aufgestockt”, so der Minister Huber weiter. Der Freistaat und die Verkehrsunternehmen investierten in ein besseres Angebot und Komfort bei öffentlichen Verkehrsmitteln, um die Konkurrenzfähigkeit des ÖPNV gegenüber dem Individualverkehr auf der Straße noch mehr zu steigern. Dieses Ziel will Bayern auch in der Zukunft weiterverfolgen. |