Stützen und fördern - 14. Oktober 2005Mit dem Ausbildungsplatz hat's geklappt, aber im Betrieb läuft's einfach nicht rund. Oder die praktische Arbeit macht Spaß, nur in der Berufsschule gibt's halt Probleme. Auszubildenden, die vor solchen Schwierigkeiten stehen, bietet das Förderwerk St. Elisabeth der Katholischen Jugendfürsorge ausbildungsbegleitende Hilfen (abH) an. Das Angebot, das die „KJF” in Augsburg als einer von fünf Trägern durchführt, wird von der Arbeitsagentur finanziert. „Die Auszubildenden erhalten Stütz- und Förderunterricht in den allgemeinbildenden Fächern wie Sozialkunde, Mathe und Deutsch und in fachspezifischen theoretischen Fächern”, erklärt Diplom-Pädagogin Andrea Geiß, die das Förderprogramm im Förderwerk organisiert und das „abH”-Team leitet. Zum Team gehören sozialpädagogische Mitarbeiterinnen und Lehrkräfte mit praktischer Erfahrung im jeweiligen Berufsfeld.
Dipl.-Päd. Andrea Geiß koordiniert die ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH) im Förderwerk St. Elisabeth. © KJF/Riske Im Förderwerk werden vor allem angehende Friseusen und Gärtner gefördert. Gemeinsam mit jedem Auszubildenden wird ein Förderplan aufgestellt, das heißt: es werden konkrete Aufgaben vereinbart. „Ein mögliches Ziel ist, die Note in Sozialkunde um eine Notenstufe zu verbessern”, nennt Andrea Geiß ein Beispiel. Und neben der schulischen Unterstützung und der Prüfungsvorbereitung ist die sozialpädagogische Begleitung der Azubis eine wichtige Komponente. „Wir schauen, wie es den jungen Menschen geht und was wir dazu beitragen können, dass die Ausbildung gelingt”, erläutert Geiß. 23 Jugendliche kann das Förderwerk in das Programm aufnehmen. Die Teilnahme ist für die Auszubildenden kostenlos. Mehr Informationen gibt's bei der Arbeitsagentur Augsburg oder direkt bei Andrea Geiß unter 0821.59.79.170. |