Gesundheit, das ist sein Thema - 13. Dezember 2005

Hohe Ehren für den ehemaligen Leiter des Augsburger Gesundheitsamtes und umtriebigen Optimierer öffentlicher Gesundheitspflege: Auf Vorschlag von Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber wurde Professor Johannes Georg Gostomcyk (69) im Rokokosaal der Regierung von Schwaben das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

Der Augsburger Professor hat sich große Verdienste um das Gesundheitswesen erworben. Als Vorstandsmitglied und 15 Jahre lang auch als Präsident der „Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention” (DGSMP) hat er sich um die Förderung der Wissenschaft und der öffentlichen Gesundheitspflege verdient gemacht. Außerdem hat Professor Gostomzyk in verschiedensten Gremien wesentlich zur Förderung der Prävention und der gesundheitlichen Sicherung in Deutschland und Europa beigetragen. Es ist sein Verdienst, die verschiedenen sozialmedizinischen Dienste des deutschen Gesundheitswesens in einer Fachgesellschaft zu integrieren. Und es ist ebenso seiner Unterstützung zu verdanken, dass die Sozialmedizin in den neuen Bundesländern weiter ausgebaut werden konnte.


(Von links): Innenstaatssekretär Georg Schmid, Professor Gostomzyk, Regierungspräsident Ludwig Schmid. © Manfred Dilling

(Von links): Innenstaatssekretär Georg Schmid, Professor Gostomzyk, Regierungspräsident Ludwig Schmid. © Manfred Dilling


Der Professor ist seit 1989 Hauptschriftleiter der Zeitschrift „Das Gesundheitswesen”. Er hat dieses Magazin kontinuierlich zu einem Organ für das gesamte öffentliche Gesundheitswesen ausgebaut. Gostomzyk setzt sich überdies schon seit 1997 als ehrenamtlicher Vorsitzender der „Landeszentrale für Gesundheit in Bayern” für präventive Gesundheitspflege ein. Des Weiteren engagiert er sich seit über 26 Jahren in der Ausbildung angehender Ärzte. Er lehrt als Dozent an der „Bayerischen Akademie für das Öffentliche Gesundheitswesen” und seit 1980 an der „Bayerischen Akademie für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin" in München. Bei dem Studiengang „Öffentliche Gesundheit und Epidemiologie” an der „LMU” gibt er sein Wissen und seine Erfahrung ebenso weiter, wie seit 1990 an der Uni Augsburg.