Ein Segen für acht Teenager - 05. Oktober 2005Das Kinderzentrum der Katholischen Jugendfürsorge hat jetzt „Horizont”, die therapeutische Wohngruppe in der Nanette-Streicher-Straße, eröffnet. Insgesamt acht Teenager sollen hier künftig für ein eigenverantwortliches und selbst bestimmtes Leben vorbereitet werden. Es gab die Einrichtung schon vorher - in der Gartenstraße. „Hinter dem Horizont geht's weiter”: was Udo Lindenberg im Lied zur Sprache bringt, ist für junge Leute in der Therapeutischen Wohngruppe „Horizont” eine sehr wichtige Erfahrung. Sie müssen nach einem vorangegangenen Aufenthalt in der „Kinder- und Jugendpsychiatrie” ihre Lebensplanung überdenken, sich neue Ziele überlegen. Nun wurde das neu bezogene Haus dieser Gruppe eingeweiht, nachdem das bislang genutzte Anwesen in der Gartenstraße für andere Zwecke benötigt wurde. Die „KJF” betreibt diese Wohngruppe, die bereits seit '99 eine qualifizierte Nachsorge für diese jungen Leute bietet.
Über den gelungenen Start am neuen Standort freuen sich (von links) Kinderzentrums-Chef Valentin Rothbucher, Wohngruppen-Leiter Winfried Kracker und der Jugendfürsorge-Direktor Prälat Günter Grimme. © KJF/Riske „Segnen bedeutet jemandem Gutes zusagen”, erklärt „KJF”-Direktor Prälat Günter Grimme sein Vorhaben. Sodann schritt er zur Tat und segnete dieses Haus und - auf Wunsch der Bewohner - auch deren Zimmer. Die acht Jugendlichen und jungen Erwachsenen hier sind tagsüber in der Schule oder machen eine Ausbildung; in der Gruppe „Horizont” wohnen sie und werden von sieben Fachkräften betreut, so dass ihre Behandlung weitere Fortschritte macht und die früheren Patienten auf ein selbstständiges Leben vorbereitet werden. |