„Späte” Ehre für Augsburger Standesbeamten - 27. April 2005

Schon im August vergangenen Jahres wurde der Augsburger Standesbeamte Klaus Krömer in den neuen Wissenschaftlichen Beirat deutscher Standesbeamte gewählt. Eine große Anerkennung für den 47-Jährigen, der sich in seiner neuen Funktion gerade mit dem Gesetzentwurf zur Reform des Personenrechtes befasst. Gratulation!

Karl KrömerKarl Krömer verrichtet seinen Dienst seit 1982 im Augsburger Standesamt, seit dem Jahr 1990 leitet er als Stellvertreter die Dienststelle und ist Sachgebietsleiter für Eheschließungen und Familienbücher. Daneben ist Krömer als Fachberater für das Personenstandswesen aktiv und macht im Frühjahr und Herbst jeden Jahres die schwäbischen Standesbeamten mit den fachlichen Neuerungen vertraut. Im Bundesverband steht er dem Fachausschuss vor und ist Beauftragter für Kontakte zum Bundesinnenministerium und Bundesjustizministerium. Erst kürzlich wurde in Dresden der Wissenschaftliche Beirat des Bundesverbandes der Deutschen Standesbeamtinnen und Standesbeamten (BDS) gegründet.

Der Wissenschaftliche Beirat wird sich in erster Linie zu fachlichen Grundsatzproblemen äußern, zu rechtlichen Fragen sowie zu Gesetzesvorhaben Stellung nehmen. Komplizierte Einzelthemen aus dem Bereich des Personenstandsrechtes und verwandter Gebiete sollen vom Beirat behandelt und veröffentlicht werden. Neben Karl Krömer als „Mann der Praxis” sitzen Peter Kissner, Vorsitzender Richter am Bayerischen Verwaltungsgerichtshof a. D., Professor Volker Lipp von der Universität Göttingen, Mitglied im Fachausschuss des Bundesverbandes, und Professor Rainer Frank, Universität Freiburg, im Gremium.


„Die Aufnahme in den Wissenschaftlichen Beirat zeigt die Wertschätzung und die hohe fachliche Qualifikation von Karl Krömer”, freut sich Augsburgs Standesamtsleiter Alfred Hornauer über die Berufung seines Stellvertreters. Die Tätigkeit im Gremium komme natürlich auch der täglichen Arbeit hier in Augsburg zugute. Nicht zuletzt trage diese neue ehrenamtliche Funktion zum positiven Image der Stadt bei den deutschen Standesämtern bei. Das scheint der Stadt Augsburg wiederum schnurz egal zu sein. Sie verkündete die „Frohe Botschaft” erst gestern.