Freistaat fördert den Frieden - 15. April 2005

Große Freude herrscht im Augsburger Rathaus über die Nachricht aus München. Das Kunstministerium hat aus dem Kulturfonds beträchtliche Summen für kulturelle Projekte der Stadt zugesagt. Allein für die Ausstellung „Als Frieden möglich war” gibt's 450.000 Euro. Bravo, weiter so!

Eva Leipprand freut sich: „Die Qualität unserer Projekte hat München überzeugt und wird überregional wahrgenommen. Die steten Bemühungen des Referates um gute Kontakte nach München haben sich bewährt. Die Staatsregierung unterstützt die Bemühungen der Stadt, über kulturelle Projekte die Ausstrahlung der Stadt zu steigern.” Dass die kompletten 450.000 Euro fürs große Highlight der Feierlichkeiten zum Augsburger Religionsfrieden fließen, ist ein Segen für die Schau. Immerhin wurde damit dem Antrag des Kulturreferats in vollem Umfang entsprochen, die Kosten für Stadt deutlich verringert.


Doch das ist nicht alles. Damit der Glaspalast auch wirklich zur Kunsthalle für moderne und zeitgenössische Kunst etabliert werden kann gibt's sofort 250.000 Euro ebenso, wie für die Fortsetzung der Schaezlerpalais-Restaurierung. Weitere 600.000 Euro stehen bereit. Selbst für kleinere Projekte wie für den Vorlauf „Mozart 2006” oder das Kurzdramenfestival „Quickies” gibt es Fördermittel.


Kulturreferentin Leipprand: „Es zeigt sich auch, dass über kulturelle Projekte beträchtliche Landesmittel nach Augsburg geholt werden können.”