Wolferl kehrt nach Augsburg zurück - 12. April 2005Die „vatterstadt meines papa” nannte Wolfgang Amadé Mozart Augsburg. Augsburg gehört neben Salzburg und Wien zu den drei Städten, die sich „Mozartstadt” nennen dürfen. Im kommenden Jahr, wenn die Musikwelt den 250. Geburtstag des Wunderkindes feiert, will sich die Stadt mit einem großen Mozartprogramm präsentieren.
Über Generationen waren die Mozarts als Handwerker- und Künstlerfamilie in Augsburg tätig - als Baumeister, Bildhauer oder Buchbinder. Im Geburtshaus Leopold Mozarts in der Frauentorstraße stößt man auf diese Vorfahren von Wolfgang Amadé und den weltweit größten Bildbestand (!) zum Thema Mozart. Im Fronhof, bei der ehemaligen Residenz der Augsburger Fürstbischöfe, steht das Mozart-Denkmal. In der Fuggerei erinnert eine Steintafel daran, dass der Maurer Franz Mozart - der Urgroßvater des Komponisten - in der ältesten Sozialsiedlung der Welt gelebt hat. Zum 250. Geburtstag von Wolfgang Amadeus Mozart plant nun die Stadt Augsburg zusammen mit der Mozartgesellschaft ein großes Programm. Dies wurde gestern der Öffentlichkeit vorgestellt. Keinesfalls, so lässt die Stadt verlautbaren, wolle man die Salzburger Festspiele kopieren, sondern mit einem eigenen Programm Freunde der klassischen Musik nach Schwaben locken. Am 27. Januar 2006 beginnt das Spektakel mit einem Festakt im Rathaus. Im Mai geht es weiter mit dem „55. Deutschen Mozartfest” und zeitgleich dem „6. Internationalen Violinwettbewerb Leopold Mozart”. In den zwei Wochen vom 12. bis zum 28. Mai stehen beim Mozartfest historische Aufführungspraxis und moderne Interpretationen auf dem Programm. Die Mozart-Gedenkstätte in der Frauentorstraße unweit des Doms ist momentan noch geschlossen. Auch sie soll fürs Festjahr in neuem Glanz erstrahlen. Das Programm wird dieser Tage bundesweit an Konzertagenturen verschickt. Augsburg möchte sich mit diesem Programm die Beachtung verschaffen, die der Stadt als Bayerns drittgrößte Stadt gebührt. Wer sich schon jetzt über das Festivalprogramm informieren möchte, kann den Flyer im Kulturbüro und in der Tourismusinformation der Regio Augsburg am Rathausplatz schon jetzt abholen. An der Online-Version (www.mozartstadt.de) wird derzeit noch fieberhaft gearbeitet. Über Generationen waren die Mozarts als Handwerker- und Künstlerfamilie in Augsburg tätig - als Baumeister, Bildhauer oder Buchbinder. Im Geburtshaus Leopold Mozarts in der Frauentorstraße stößt man auf diese Vorfahren von Wolfgang Amadé und den weltweit größten Bildbestand (!) zum Thema Mozart. Im Fronhof, bei der ehemaligen Residenz der Augsburger Fürstbischöfe, steht das Mozart-Denkmal. In der Fuggerei erinnert eine Steintafel daran, dass der Maurer Franz Mozart - der Urgroßvater des Komponisten - in der ältesten Sozialsiedlung der Welt gelebt hat. |